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Rezept – Meze: Sambousik (gefüllte Teigtaschen)

Zutaten:
Brickteig oder Strudelteig


oder

250 g Mehl
50 ml Öl
50 ml warmes Wasser
50 g Butter geschmolzen
1/2 Prise Salz
Pflanzenöl zum Frittieren
400 g Frischer Spinat
1 Zwiebel
1 Hand voll Pinienkerne
Olivenöl
Zitronensaft
Salz
Pfeffer
Zitronengras, gemahlen
100 g Lammfilet
Rahmquark
Petersilie gehackt
Salz
Pfeffer
100 g Feta- Käse
1 Eigelb
weißer Pfeffer

Zubereitung

Brickteig findet man in türkischen Läden. Es funktioniert aber auch mit Strudelteig oder mit folgendem Brickteigersatz:
die Teigzutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (wenn nötig, mehr Wasser dazugeben) und 5 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Teig sehr dünn auswallen und mit Tassen, Gläsern oder anderen Formen ausstechen.

Mit einem Löffel etwas Füllung in die Mitte legen und die Teigtaschen verschließen. Ränder gut zusammendrücken.

Mit Strudelteig frittieren.

Mit selbst gemachtem öligem Teig bei 200 Grad im Ofen backen.

Spinatfüllung

Den Spinat rüsten, waschen, trocken schleudern und fein hacken. Die Zwiebeln fein hacken. Alle Zutaten gut vermischen, so dass eine lockere, feuchte, aber nicht zu nasse Füllung entsteht.

Lammfleisch- Füllung

Zwiebel fein hacken, Lammfilet ebenfalls. Zusammen in der Bratbutter anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen. Mit den restlichen Zutaten vermischen und abschmecken.

Käse- Füllung

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Den leicht salzigen Feta- Käse mit einer Gabel zerdrücken, das Eigelb verquirlen und damit vermischen. Mit glattblättriger Petersilie gut verkneten und würzen.

Anschließend empfiehlt sich ein leichtes Fischgericht oder Krabben mit Reis. Zum Abrunden des Menus nimmt man am besten eine typisch türkische Süßspeise wie etwa die kleine „Zuckerstückchen“ (Sekerpare) und eine Mokka.

Nach diesem leckerem Zwischenspiel geht es wieder zurück über die Istiklal zum Taksim- Platz.

Die Tour endet hier und man hat die wohl, ob man von hier aus die weiteren vielen Einkaufspassagen durchforstet oder sich gemütlich in die kleinen ruhigeren Seitengassen verläuft und das ein oder andere Schnäppchen für Freunde und Verwandte entdeckt. Für die extravagante Abendgestaltung ist das Reina & Sortie am Bosporusufer genau das Richtige. Hier wird vorgefahren wie in Hollywood, in dicken Geländewagen und anschließend schreitet man in elegantem Abendkleid oder Anzug durch die Tore vorbei an den riesenhaften Türstehern in die Edeltanzsäle.

Wer etwas mehr von der türkischen Kultur kennen lernen will, besucht Istanbul im Winter. Je nach Sonnenwende findet das Opferfest, türkisch Kurban Bayram, fällt es in den Zeitraum von Ende Dezember bis Mitte Februar. Es ist das heiligste Fest der gläubigen Muslimen. Bei diesem Fest gedenkt man Ibrahim, welcher für Allah seinen Sohn opferte wollte und somit die göttliche Prüfung bestand, die ihm aufgetragen. Allah reichte dieser Wille als Glaubensbeweis und gebot Einhalt. Daraufhin wurden aus Dankbarkeit Widder und andere Tiere geopfert. Es ist Brauch, das Tier heutzutage entsprechend seines finanziellen Budgets auszusuchen und das Fleisch mit Freuden, Familie und Bedürftigen zu teilen. Schweine gelten als unrein und werden nicht geopfert. An diesem Tag wird auch das Salat – ein besonderes Gebet – verrichtet und die Moschee dafür aufgesucht.

Auch Istanbul verwandelt sich in eine Feststadt. Überall sieht man Menschen in ihren aufwendigen Festgewändern.

Bei dieser Gelegenheit muss man die Blaue Moschee besichtigen. Die Sultanahamet Camii erstreckt sich über 3 Stockwerke in den Himmel und hat insgesamt 6 Minarette. Allein die Atrien sind atemberaubend. Der Name ergibt sich aus der Innengestaltung. Die Wände sind mit blauen Kacheln verkleidet. Der Boden ist mit roten Teppichen ausgelegt und die Decken sind mit riesigen Leuchtern bestückt. Man kann verschiedene Aussichten genießen. Es bietet sich ein Blick auf das Marmarameer oder auf einen der hübschen Moscheegärten.

Als letzter Pflichtpunkt für Besucher Istanbuls schließt sich ein Besuch der Hagia Sophia an. Die Kirche der heiligen Weisheit, wie sie übersetzt heißt, ragt über Istanbuls antikem Stadtteil. Sie hat 4 Minarette und eine rötliche Fassade. Es ist eine der Wahrzeichen der Stadt.

Sie entstand in der römischen Kaiserzeit unter Justinian und ist ursprünglich als Gotteshaus der Christen gebaut worden. Heute ist die Hagia Sophia weniger Gebetshaus denn ein Museum.

Ein absolutes Highlight außerhalb Istanbuls, aber dennoch ein Muss für jeden Türkeiurlauber sind die Ruinen Trojas. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts durch den Historiker Heinrich Schliemann entdeckt, liegt die einst mächtige antike Festung an der Mündung der Dardanellen an der Ägäischen See. Bekannt ist Troja vor allem aus den Sagen des griechischen Erzählers Homer. Der Epos Ilias erzählt die Geschichte der Stadt, welche in zu ihrer Zeit insgesamt 9mal zerstört und wieder errichtet wurde.


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