Zu allererst werden sich die meisten Urlauber der Türkei in den Hotelhochburgen rund in und um die großen Städte wie Istanbul, Antalya, Bodrum und Trabzon einfinden. Auch hier gibt es Unterschiede. Man wählt zwischen luxuriösen 5 Sternehotels mit Rundumservice, aber auch 4Sterneunterkünfte bieten genug Komfort für erholsame Ferien. Es gibt aber auch ausgefallene Möglichkeiten zum Übernachten. So kann man beispielsweise in kleinen Holzhäuschen sich niederlassen und trotzdem die Vorzüge eines gepflegten Hotels genießen. Es gibt in jeder Preisklasse auch dann noch mehrere Optionen, je nach dem ob man direkt City wohnen möchte oder doch eher etwas ruhiger am Stadtrand. Was man auf jeden Fall bei seinem Türkeiaufenthalt beachten sollte ist, dass man die scheinbar freundlichen Personen, die einen vor Museen und anderen Sehenswürdigkeiten auflauern und scheinbar zu einer Führung einladen, nicht nachgibt und sie höflicher aber direkt zurückweist.
Weiterhin sollte man auch nicht in Versuchung kommen sich Souvenirs aus der Natur zu holen und mit nach Hause nehmen zu wollen. Mittlerweile gibt es strenge Sanktionen gegen jeden, der – und sei es nur ein antikes Stück Mauergestein – unerlaubte Ware im Gepäck führt. Um weitere unnötige Konflikte vermeiden zu können, sollte man die hiesigen Traditionen und Bräuche achten. Dazu gehört auch, dass besonders die Gebetshäuser und Moscheen nicht unbedingt in kurzen Hosen und T- Shirt betreten werden. Gerade Frauen sollten darauf achten, dass sie sich nicht zu körperbetont zeigen und sich nötigenfalls Kleidung zum Überziehen einpacken.
Aber unabhängig davon sind die türkischen Menschen sehr offen und sind sich nicht zu fein ausländischen Besuchern den Weg zu zeigen oder ihnen eine schöne Lokalität für den Abend zu empfehlen. Gerade auf den Basars wird einem häufig schnell schwindelig bei dem regen Treiben auf diesen Märkten. Doch kommt man mit einem Händler ins Gespräch und beginnt das berüchtigte Feilschen, merkt man wie menschennah und respektvoll die Menschen in der Türkei miteinander umgehen.

Wer es lieber etwas ruhiger und beschaulicher mag, schaut sich nach stadtrandnahen oder ländlichen Privatunterkünften um. Hier kommt man nicht selten mit den Gastgebern ins Gespräch, die sich mit der Zeit dem Touristenaufkommen angepasst haben und etwas gebrochen Deutsch sprechen. So erfährt man spannende Geschichten über die regionale Geschichte oder man bekommt den einen oder anderen Geheimtipp.
Eine letzte Alternative für einen Reise in die Türkei bietet eine Kreuzfahrt. Am besten bekommt man einen Eindruck von der bildhaften Küstenlandschaft und den malerischen Städten bei einer Ägäisrundfahrt. Jedoch geben größere Mittelmeerkreuzfahrten ausgezeichnete Möglichkeiten an der türkischen Riviera an Land zu gehen und sich die Aushängschilder der Republik am Bosporus anzusehen.
Alles in allem sollte man mindestens einmal, aber wenn möglich natürlich auch mehrmals, die Türkei bereist haben und sich Zeit nehmen, sowohl für die großen Anziehungspunkte von Touristengruppen – aber auch für die kleinen zeitlosen Besonderheiten. Egal welchen Eindruck man von dem Mix aus Orient und Abendland bekommt, es wird ein bleibender sein, von dem man sein Leben lang erzählen kann.